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Nachhaltig wirtschaften: Prozesse und Produktion

Für weniger Verbrauch und mehr Vielfalt setzen wir jedes Jahr verschiedene Projekte um und wollen stets besser werden, um die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt zu verringern. Arbeits- und Umweltschutz sind ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik und gleichrangig mit anderen Unternehmenszielen. Unseren Fokus richten wir dabei ganzheitlich auf Abfall, Wasser, Energie, Emissionen und Biodiversität.

Abfälle sind unvermeidbar
Wir möchten sie so gering wie möglich halten und bestmöglich verwerten.

Hand mit Schutzhandschuh hält gesammelte Metallspäne aus der Fertigung

Durch konsequente Trennung konnte im Jahr 2025 etwa 95 % des Abfallaufkommens der Wiederverwertung zugeführt werden.

 

So werden unter anderem zur Vermeidung von Korrosionsschäden in den geschlossenen Heiz- und Kaltwasserkreisläufen wiederaufbereitbare Kunstharzkartuschen zur Entsalzung eingesetzt. Sind die Kartuschen erschöpft wird das Kunstharz regeneriert und erneut nutzbar gemacht. 2025 wurde so mit der Beteiligung an einem Kreislauf-System 2.200 kg Kunstharz wieder aufbereitet und blieben somit der Umwelt als zusätzlicher Müll erspart.

 

Außerdem verwenden wir in allen Bereichen, in denen die Art des Abfallaufkommens es erlaubt, waschbare Polymernetze anstelle von Müllsäcken. So sparen wir jährlich rund 120.000 Säcke ein.

Wasser ist unsere Lebensgrundlage
So wenig wie möglich verbrauchen und nichts verschwenden

Wasser ist unsere Lebensgrundlage und ein höchst schützenswertes Gut. In unserer Fertigung setzen wir Wasser ein und wollen unseren Verbrauch erheblich senken. Mit den 2024 in Betrieb genommenen Anlagen zur Rückgewinnung von Wasser und Energie bei der Spülung der Filter für die Ultrafiltrationsanlagen konnten wir über 80.000 kWh Energie und durch die Rückführung von 75 % des ca. 50° bis 60° Celsius heißen Spülwassers 5.500 m³ Wasser einsparen.

Reinigungsvorgang mit Wasser in einer industriellen Anlage mit eingetauchten Bauteilen

Energie
Umstellen, einsparen, vorsorgen

Luftaufnahme von Werkshallen mit großflächigen Photovoltaikanlagen auf den Dächern

Unseren Bedarf an elektrischer Energie beziehen wir für alle Tochterunternehmen in Deutschland zu 100 % aus regenerativen Quellen. Dafür kaufen wir Ökostrom von verschiedenen Lieferanten. Rund 60 % unseres Strombedarfs beschaffen wir über sogenannte Power Purchase Agreements, bei denen die Art des Kraftwerks vertraglich vereinbart ist. Wasserkraft hat dabei einen großen Anteil.

Am Stammsitz Traunreut erzeugten die Photovoltaikanklagen auf den Dächern unserer Produktionshallen 770 MWh elektrische Energie. Weitere Anlagen befinden sich in der Projektierung. Außerdem befinden sich zwei eigene Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe zum Stammsitz im Bau, die voraussichtlich ab Mitte 2026 etwa ein Drittel des Bedarfs an elektrischer Energie direkt in das Firmenstromnetz einspeisen werden. Der Wärmeenergiebedarf wird über die Hälfte mit Fernwärme gedeckt.

Unseren Energieverbrauch zu reduzieren, ist uns ebenso wichtig wie eine Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen – nicht zuletzt auch aus wirtschaftlichen Gründen.

Emissionen reduzieren
ist kontinuierliches Umweltziel

Zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen führen wir fortlaufend und sehr erfolgreich bauliche und anlagentechnische Optimierungen durch.

Als Reinigungsmittel kommen neben Wasser unterschiedliche Lösemittel zum Einsatz – hauptsächlich Alkohole und Aceton. Als Alternative streben wir fortlaufend die Qualifizierung von weniger umweltbelastenden Ersatzstoffen an. Dabei sind allerdings die sehr hohen Anforderungen an die Qualität einzelner Reinigungsprozesse zu berücksichtigen. 

Seit 2021 ist HEIDENHAIN am Stammsitz im Scope 2 CO2-neutral.

Durch die Anstrengungen der letzten Jahre erfolgt die Wärmeversorgung des Standortes inzwischen überwiegend durch regenerativ erzeugte Fernwärme. Somit spielen Treibhausgasemissionen nach Scope 1 nur noch eine sehr untergeordnete Rolle.

Person bedient eine Produktionsanlage über ein Monitorpanel in einer Fertigungsumgebung

Biodiversität
Lebensräume schaffen – Vielfalt erhalten

Holz-Nistkasten an einem Baum vor einem Gebäude als Maßnahme zur Förderung der Biodiversität

Wir sind uns darüber im Klaren, dass das Gelände eines produzierenden Wirtschaftsunternehmens von verdichteten Flächen geprägt ist – Produktionshallen, Verwaltungsgebäude, Weg- und Transportflächen. Am Stammsitz in Traunreut sind 23 % unseres 305.000 m2 großen Grundstücks als naturnahe Flächen gestaltet.

Es ist uns ein Anliegen, die Pflanzenvielfalt auf unserem Gelände zu steigern und den Lebensraum, insbesondere für Insekten und Vögel, nicht nur zu erhalten, sondern attraktiver zu machen. Seit vielen Jahren achten wir darauf, unsere Grünanlagen möglichst naturnah anzulegen.

Für Vögel haben wir Nistkästen und Tränken aufgestellt. Zu unserer großen Freude werden alle Nistkästen angenommen. Vor allem im Bereich des dicht bebauten Stammsitzes inmitten der Stadt bieten wir Insekten mit sogenannten Hotels zusätzliche Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungshilfen.

Mehr über unsere unternehmerische Verantwortung

Code of Conduct

Vertrauen – Respekt – Transparenz:
Dies sind die Grundlagen unserer Unternehmenstätigkeit. Verankert im Code of Conduct.
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Menschenrechte

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter – die Wahrung der Menschenrechte sind für uns ein selbstverständlicher Teil davon.
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Lieferkette

Lokal – nah – partnerschaftlich. Wir arbeiten bevorzugt mit Lieferanten aus der Region, zu denen wir teils jahrelange Geschäftsbeziehungen pflegen.
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Nachhaltigkeit Produkte

Hohe Qualität und lange Lebensdauer sind Merkmale unserer Produkte. Und unsere Kunden steigern ihre Produktivität und senken ihren CO2-Verbrauch.
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